Einkaufen? Eis kaufen? Eis laufen? Was?
Sommersportwoche der 6. Klassen in Rust
Nachdem wir uns alle für eine Sportart entschieden und die Schwimmprüfung bestanden hatten und die Koffer fertig gepackt waren, ging es am 6. Juni los nach Rust am Neusiedlersee. Dort wohnten wir in einer Jugendherberge, von der die Tennisspieler jeden Tag zum Tennisplatz und die Segler und Surfer zum See radelten.
Besonders wir Segler und Surfer hatten Glück mit dem Wetter! Die ganze Woche über war es sehr windig und wirklich schön! Ich habe mich für Segeln entschieden und war erstaunt, wie schnell, also nach wie wenig Theorie, wir schon mit den Booten, den sogenannten „Jollen“ richtig segeln konnten. Wenn wir gerade nicht am See waren, konnten wir im Freibad neben der Herberge schwimmen und Trampolin springen, unsere Lunchpakete verspeisen oder einfach nur die Sonne genießen. Abendessen gab es immer in einem Lokal direkt am See. So sind wir jeden Abend im Gänsemarsch über einen langen Steg zum sogenannten „Burgenländischen Yachtclub“ marschiert.
Weniger erfreut waren wir Mitte der Woche, als es (trotz Regen am Vormittag) hieß :„Auf, auf! Fertigmachen zum Radausflug!“ Nach langen Diskussionen zwischen Lehrern und (zum Radfahren unmotivierten) Schülern, wurde die Gruppe in Radfahrer und Spaziergänger geteilt (erstaunlich, wie viele freiwillige Radfahrer sich doch plötzlich fanden). Während also die einen das hübsche Städtchen Rust erkundeten, traten die anderen fest in die Pedale und kamen nach einem kleinen Missverständnis (wir wollten nicht zum See Eis kaufen, wir wollten einkaufen gehen!) etwas verspätet wieder in der Pension „Anna“ an. Den Abend ließen wir bei einer Grillparty bei der Surf- und Segelschule am See ausklingen.
Ich glaube, ich kann für alle sprechen, wenn ich sage: Wir hatten eine wirklich lustige und erfolgreiche Woche – alle, die zur Surf- bzw. Segelprüfung angetreten sind, haben diese auch bestanden.
Lena Hallmann, 6B
Marianum Cup 2011
Volleyball Turnier im Marianum
Der diesjährige Marianum-Cup fand am 15. April, dem Freitag vor den Osterferien statt. Das Datum erwies sich als nicht besonders günstig, da von den acht Oberstufenklassen nur fünf Klassen mit einer Mannschaft antreten konnten.
Diese zeigten aber spannende Spiele. Die Mannschaft der Klasse 5A schied leider ganz knapp aus dem A-Finale aus und belegte den glücklosen 5. Platz. Platz 4 erreichte die 5B, den dritten Platz belegte die 7B. Das Finalspiel zwischen 8A und 7A entschieden die routinierten Spieler der 8. Klasse mit großem Vorsprung für sich.
Glückwunsch und ein herzliches Dankeschön allen Spielerinnen und Spielern!
Mag. Margot Riedel
5 Lehrer unter den ersten 3
Skikurs der 5. Klassen am Pass Thurn
Am 27. Februar fuhren die beiden 5. Klassen unter der Begleitung der ProfessorInnen Stangl, Riedel, Scheuchl, Richter und Schwarzbauer nach Mittersill auf Schiwoche. Schon davor herrschte große Aufregung unter den Schülerinnen und Schülern, und am Sonntag war es soweit.
Knapp vor Mittag reisten wir mit unserem Gepäck erst einmal zum Marianum, wo der Bus uns schon erwartete. Nachdem einige Abschiedstränen vergossen worden sind und die Koffer sowie unsere Schi- bzw. Snowboardausrüstungen verstaut waren, begann die scheinbar endlose Fahrt nach Mittersill, die jedoch relativ ruhig verlief. Am Abend gegen 17:00 Uhr erreichten wir unser Ziel, und die Zimmereinteilung, die bereits im Bus besprochen wurde, folgte. Derweil schien es keine Probleme gegeben zu haben, bis auf die ein oder andere Beschwerde, da nicht jeder mit all seinen Freunden im selben Zimmer sein konnte. Nach dem Einrichten in unseren Zimmern aßen wir zu Abend. Das Essen war jedoch ein bisschen gewöhnungsbedürftig, zumindest für so manche Schülerinnen und Schüler. Aber wir kamen ja nicht zum Speisen nach Salzburg; das Wichtigste war das Schigebiet in Kitzbühel! Allen scheint das Schifahren/Snowboarden Spaß gemacht zu haben. Den meisten waren die Schigruppen recht sympathisch, allerdings gab es auch hier ein paar Beschwerden, da das Tempo der verschiedenen Gruppen nicht immer entsprechend schnell genug war. Nichts desto trotz waren die meisten recht erschöpft.
Am Abend unternahmen wir immer etwas Lustiges. Große Turniere in den Disziplinen Tischtennis, Tischfußball und Schach wurden ausgetragen. Genauso gingen wir einmal schwimmen, während andere aus unserer Gruppe Eisstockschießen waren. Am vorletzten Abend fand eine Fackelwanderung statt, bei der die Schülerinnen und Schüler mit ihren Fackeln durch die Wälder wanderten. Allein das Licht der Fackeln sah in der Finsternis der Nacht sehr mystisch und anmutig aus.
Am Donnerstag den 3. März war die Siegerehrung der Turniersieger. Zu aller Verwunderung waren meist Lehrer auf dem Podest. Da merkt man eben, dass Lehrer nicht nur in einem Gebiet Spezialisten sind. Nach der Siegesehrung gab es eine kleine Abschiedsfeier für Herrn Professor Scheuchl, da er nächstes Jahr in Pension gehen wird und dieser Schikurs sein letzter war. Schließlich kam, was kommen musste: der Tag der Rückfahrt nach Wien. Nach dem Frühstück wurden die letzten Fotos gemacht und dann ging es auch schon los.
Im Großen und Ganzen war die Woche sehr angenehm und abwechslungsreich.
Denise Firlinger, 5A
Cool, geil und zach
Skikurs der Unterstufe in Eben im Pongau
Am 26. März ging die Reise nach Eben im Pongau los. Alle waren sehr aufgeregt und gespannt auf die Unterkunft und das Skigebiet. In der Herberge waren dann die unendlich vielen Stiegen zu den Zimmern der Horror jedes Kofferbesitzers, dafür war das Essen generell sehr gut und die Zimmer ordentlich.
Am ersten Tag ging es dann endlich auf die Piste, dort wurden Snowboarder von Skifahrern und Anfänger von Fortgeschrittenen getrennt. Da es eigentlich bereits Frühling war, war der Schnee nicht gerade der Beste, doch die ach so sportlichen SchülerInnen kämpften sich tapfer durch den Matsch. Zu Mittag ging es dann zum Essen zurück in die Herberge und eine kleine Pause zum Verschnaufen blieb uns auch. Trotz der Müdigkeit der Skifahrer und der Lebensfreude der coolen fortgeschrittenen Snowboarder mussten/durften wir wieder auf die „schneereiche“ Piste. Wir fuhren immer wieder in unterschiedliche Skigebiete, wo der Schnee am Vormittag einigermaßen gut war.
Eines Abends gingen wir in das coolste Schwimmbad „ever“. Neben Wellenbecken und Whirlpool war die Loopingrutsche mit freiem Fall das Geilste. Nach einem Countdown von „three“ bis „zero“ klappte der Boden unter einem weg. Doch leider dauerte der Spaß nur einige Sekunden an. Ein paar Kinder schafften es nicht durch den Looping, die mussten dann durch eine Tür mitten in der Rutsche gerettet werden. Nach diesem Erlebnis mussten wir, wie leider jeden Tag, um 22:00 Uhr ins Bett.
Am Morgen freuten sich dann alle wieder auf die Abfahrten – vor allem die Snowboarder, die an diesem Tag mit dem coolen Herrn Professor Schwarzbauer statt in der Herberge Mittag zu essen mit einer kleinen Jause auf einer Hütte blieben, um den Funpark noch länger unsicher zu machen. Dies passierte den darauf folgenden Tag auch.
Am letzten Tag wurden die Schüler ein letztes Mal auf die Hänge losgelassen und nach dem letzten Mittagessen in der Herberge wurden die schon gepackten Koffer in den Bus getragen. Mit großer Trauer winkten alle ihrem „zu Hause“ der letzten Tage hinterher, und die nicht vorhandene Vorfreude auf zu Hause war nicht zu übersehen. Die Heimreise war ziemlich zach, doch wollen wir uns noch ganz lieb bei denen bedanken, die uns so eine tolle Woche ermöglicht haben.
Anna Czerny, Ulla Neureiter, 3A
AKRO4KIDS – Schullandesmeisterschaften in Akrobatik 2010
Beeindruckende Akrobatik und Mädchen
Begonnen hat alles mit einer Turnstunde Anfang Oktober, in der die Burschen der 4A begeistert Akrobatikübungen turnten.
Partnerakrobatik benötigt im Unterschied zu herkömmlichen Turnübungen nicht nur Kraft und Geschicklichkeit sondern vor allem auch Teamarbeit. Als die Schüler erfuhren, dass es in dieser Disziplin am 3. Dezember eine Landesmeisterschaft gebe, beschlossen sie, sich zwei Monate lang auf den Wettkampf vorzubereiten, sodass eine Auswahl von Schülern (erstmalig in der Geschichte des Marianum) am Wettkampf teilnehmen könnte. Die folgenden zwei Monate wussten die Schüler ein Mal pro Woche jeweils schon, welche Geräte sie aufzubauen hätten und welche Übungen sie mit ihrem Partner trainieren würden. Angepeilt waren die Schwierigkeitsstufen Bronze, Silber und Gold. Für die Rückwärtssalti bei Gold wurde aber die Trainingszeit zu knapp, weshalb wir letztlich nur Teams für Bronze und Silber für den Bewerb stellen konnten.
Der Wettkampf fand in der modernen und gut ausgestatten „Glasschule“ Heustadelgasse im 22. Bezirk statt. Die Teams waren sehr motiviert und zeigten den teilweise unterschiedlich streng bewertenden Kampfrichtern persönliche Bestleistungen. Unter den Burschen hätten sich beide Teams unter den besten 10 platziert, aber da es bedauerlicherweise nur eine Gesamtwertung gab, war nicht mehr als eine Platzierung im unteren Mittelfeld bei über 200 TeilnehmerInnen drinnen.
Letztlich zählte aber nicht nur die eigene Leistung. Die Leistungen mancher Mädchen – und diese selbst – waren für so manchen unserer Burschen ebenfalls beeindruckend. Am Tagesende überwog der olympische Gedanke und das Gefühl einen besonderen und erinnerungswürdigen Schultag erlebt zu haben.
Teilgenommen haben aus der 4A Klasse: Maher Ayoub und Maximilian Cecchella (Bronze), Lukas Peitl und Raphael Themel (Silber). Als Kampfrichter haben aus der 8A geholfen: Nico von Schrader und Matthias Wallig – Danke!
Mag. Dieter Lippl
















































_small-f2945ec5.jpg)






















































































