Fit für die neue Matura

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Am Montag, 30. April 2012 begab sich die 6A im Rahmen der unverbindlichen Übung "Vorwissenschaftliches Arbeiten" an die Universitätsbibliothek, um unter der Anleitung von Mag. Dobschak tiefer in die akademischen Gefielde einzutauchen und eine Ahnung davon zu bekommen welche Möglichkeiten der Recherche ihnen nächstes Jahr zur Verfügung stehen. Teil der interessanten und aufschlussreichen Führung war ein Besuch des großen Lesesaals, der Lehrbuchsammlung und des Magazins. Der Lehrausgang gipfelte letztendlich darin, dass den Schüler/innen der Onlinekatalog der Universitätsbibliothek (OPAC) näher gebracht wurde, in dem sie mit erstaunen feststellen mussten, dass auch ihre Lehrer/innen einmal an der Uni gewesen waren und soagar auch Diplomarbeiten verfasst haben. Um mit den Worten von Bernhard Fromm (6A) abzuschließen: "It was amazing! Great fun! Awesome! Best trip ever! But to be serious it was really okay ... Short and crunchy!".  

Mag. Robert Nehyba

Zuspruch, Euer Ehren ...

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Im Jänner besuchte Dr. Margaretha Richter vom Bezirksgericht Josefstadt die 5A, um die SchülerInnen auf den Besuch bei Gericht am 2. Februar 2012 vorzubereiten.
Dort erwartete uns ein spannender Vormittag, an dem wir vier verschiedenen Vorführungen und Verhandlungen beiwohnen durften. Unter anderem erlebten wir hautnah welche Folgen Ladendiebstahl haben kann und wie schwer es ist, nach der Drogenabhängigkeit wieder zurück ins Leben zu finden. Im Anschluss wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt, die aus Anwälten, Richtern, Zeugen und Beobachtern bestanden. Unter Anleitung von zwei Richterinnen verhandelten wir - natürlich passend gekleidet und in passendem Ambiente - einen Diebstahl in der großen Pause. Zeugen wurden befragt und Beschuldigte redeten sich während des Kreuzverhörs um Kopf und Kragen. Der krönende Abschluss war das große Pizzaessen im Gerichtssaal, wofür wir uns herzlich bei Mag. Claudia Chatah bedanken wollen.
Der Ausflug ans Bezirksgericht bot uns faszinierende Einblicke in die Arbeitswelt von Richtern und Anwälten, illustrierte anschaulich, dass Verbrechen sich nie lohnt, und war durch und durch eine Exkursion, die wir nicht so schnell vergessen werden.

Mag. Kerstin Dobschak

Es weihnachtet sehr ...

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In der Vorweihnachtszeit begaben sich heuer die 2B, die 5A und die 1A mit ihrer Patenklasse 6A auf den Christkindlmarkt am Maria-Theresien Platz. Während einige das weihnachtliche Flair bei Kinderpunsch und Langos genossen, nützten andere die Zeit das Naturhistorische Museum zu besuchen. Unter anderem machte die 5A dort die Venus von Willendorf ausfindig, von der wir zu Schulbeginn im Geschichtsunterricht gelernt hatten. Auch die Begleitlehrer Mag. Burian, Mag. Dobschak, Mag. Nehyba, Mag. Teichmann und Mag. Türtscher genossen den Ausflug und vor allem die Möglichkeit, Zeit mit ihren Kindern außerhalb des Schulgebäudes verbringen zu können.

Mag. Kerstin Dobschak

Nachts in der Schule: Sleepover with 2A and 2B


On December 16th, 2011 we had a sleepover at school. At 7 o'clock pm we met in the multi-purpose room. There we talked about what we were going to do. In the week before the sleepover we wrote some scary ghost stories in English class. We made puppents and backgrounds. Then, at night, some groups of boys and girls presented their own terrible tales .It was very exciting. After some time we crawled into our reading caves and each child read a book. At the same time we ate a lot of chips and sweets …
Later we had a very cool pyjama fashion show. We got points from the jury (Mag. Dobschak alias Miss D, Mag. Valent alias Miss Vampire and Mag. Teichmann alias Miss T). After the show we had a shock! Suddenly Maxi (2a) and Afrida (2b) were missing. We thought our teachers were playing a trick on us. But then suddenly we heard doors slamming and screaming. We all looked for them in the basement and in the classrooms, but we didn’t find them. We found candles and messages on the backboards. What  had happened? Some children screamed and we were very scared. Finally we found them in the multi-purpose room. It was a show put together by our teachers and Mag. Nehyba alias Mr N was the ghost.
After the exciting trip through the dark school we had disco-time. We danced all night long! We had a lot of fun!! On the next day we had a delicious breakfast. At 11 o'clock our parents picked us up. It was a really incredible night!!!

Isabella Gründler, 2A


Lesen sei langweilig? Da kenne ich einige, die völlig anderer Meinung sind und die mit einem Schlag tausend Gründe aufzählen könnten, die dagegen sprächen! In der Nacht von Freitag, 16.12. auf Samstag, 17.12.2011 verbrachten die beiden zweiten Klassen mit Mag. Dobschak, Mag. Teichmann und Mag. Valent die Nacht in der Schule um zu lesen. Während es draußen regnete und stürmte belagerten sie gemeinsam den dritten Stock des Gebäudes und verwandelten den Mehrzweckraum in ein gemütliches Bettenlager, wo lesen noch mehr Freude machte.
Zu Beginn des Abends erzählten die Schülerinnen und Schüler einander von ihren Lieblingsbüchern und jenen spannenden Handlungen, die es so schwierig machten den Roman wegzulegen und schlafen zu gehen. In kleinen Gruppen spielten sie Teile aus Büchern nach und versuchten die anderen davon zu überzeugen die Geschichte auch zu lesen und in die aufregenden Welten von Harry Potter & Co einzutauchen. Darüber hinaus gab es noch eine Menge anderer lustiger Programmpunkte, die die Zeit vorantrieben und den Abend wie im Flug vergehen ließen. Neben einer groovy Disco wurde auch eine Pyjamamodenschau veranstaltet, bei der Heidi Klums Supermodels gegen unsere Schülerinnen und Schüler wohl leer ausgegangen wären und kein Foto erhalten hätten. Die Lehrerinnen sorgten also für genügend lustige und aufregende Abwechslung, sodass keines der Kinder auf die Uhr blickte und niemand bemerkte, wie die Geisterstunde mit jeder Minute immer näher rückte.
Niemand ahnte etwas und schon gar nicht dachte man daran, dass seit einiger Zeit ein Schatten lautlos durch die Flure der Schule ziehen könnte. Fenster wurden aufgestoßen und Türen, die zuvor verschlossen gewesen waren, öffneten sich wie durch Zauberhand. Kurz vor Mitternacht wurde ein Film geschaut und keiner von ihnen spürte den Blick, der ihren Nacken durchbohrte und nur den richtigen Zeitpunkt abwartete um zuzuschlagen. Und bald war es soweit. Denn zwei verließen kurz nach einander den Mehrzweckraum um nur kurz das Klo aufzusuchen, aber sie sollten nie wieder zurückkehren.
Kaum war der Film zu Ende und der lange Zeiger auf Mitternacht gesprungen, begannen im ganzen Gebäude Türen zu knallen und seltsame Stimmen sich im Treppenhaus zu verbreiten. Allgemeine Panik machte sich breit und auch die Lehrerinnen wussten nicht so recht, wie ihnen geschah, denn sie selbst hatten sich zu Beginn des Abends versichert, dass sämtliche Türen und Tore der Schule verschlossen waren und niemand ungewollt das Haus betreten konnte. Mit Schrecken mussten sie feststellen, dass Afrida und Max nicht zurückgekehrt waren und trommelten nun alle zusammen um sich gemeinsam auf die Suche nach ihnen zu machen. Am Weg hinunter in den Keller, woher die seltsamen Stimmen zu kommen schienen, bemerkten sie sofort, dass alle Klassentüren im zweiten Stock sperrangelweit offen standen, aber trotzdem kämpften sie sich tapfer weiter nach unten vor. Endlich im Keller der Schule angekommen wartete jedoch der nächste Schock auf die mutigen Leseratten.
Die Tür der 5A war ebenfalls aufgestoßen worden und aus dem Raum traf ein sanfter Lichtschein den Boden des Flurs. Sobald sie die Klasse betreten hatten lief es ihnen eiskalt über ihre Rücken, denn sie sahen, dass die Tafel in Flammen stand und folgende Worte waren zu lesen: „Für immer seid ihr mein. Nie mehr werde ich alleine sein. N.F.“. Plötzlich ein Schrei, der aus dem Speisesaal am anderen Ende des Ganges kam. Alle eilten hinüber, wo sie ein Foto von Afrida fanden umrandet von einem Feuerring und es schien alles darauf zu deuten, dass die Arme einem Dämon der übelsten Sorte zum Opfer gefallen war. Das Geratter und das Knallen wurden immer heftiger und da sie sich nur einer unnötigen Gefahr ausgesetzt hätten weiterhin im Keller zu verweilen gingen sie wieder in den dritten Stock hinauf.
Das Treppenhaus war verwüstet. Überall auf den Stufen und in den Gängen lagen Sessel und andere Hindernisse, die es ihnen schwierig machten wieder in den Mehrzwecksaal zurückzukehren. Nun waren auch alle Türen im dritten Stock unversperrt und in den Klassen konnten die Schülerinnen und Schüler auf Grund der Kälte ihren eigenen Atem sehen, da sämtliche Fenster offen standen. Als die Ersten nun endlich den Mehrzwecksaal betraten erstarrten sie auch sogleich, denn alle Sachen waren durcheinander gebracht worden, kein Schlafsack war mehr dort, wo er hingehörte und inmitten des Chaos erblickten sie Afrida, die in eine Decke eingewickelt im Schneidersitz am Boden saß und mit starrem, ausdruckslosen Blick vor und zurück wippte. Sie versuchten sie aus ihrem Trance zu holen, aber jeglicher Versuch blieb ohne Erfolg.
Kurz nachdem sich alle wieder versammelt hatten, hörten sie erneut einen Schrei und jemand schien in ihre Richtung zu laufen. Plötzlich stürzte Max völlig verzweifelt und mit einem aufgelösten Ausdruck im Gesicht in den Raum und knallte die Tür hinter sich zu und keine Sekunde später hämmerte jemand oder etwas dermaßen stark dagegen, dass alle zusammenzuckten und schrien. Jedoch ein ganz Tapferer unter ihnen nahm all seinen Mut zusammen und öffnete trotz sämtlicher Ermahnungen die Tür. Tja, wenn sie doch alle vorher gewusst hätten, dass Herr Professor Nehyba einen Nebenjob als Schulgespenst angenommen hatte.
Mag. Robert Nehyba

Die 2A/B reist in die Vergangenheit

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Am 7.November 2011 um 8:00 Uhr begann unsere Reise. Das war unser Tag um die Welt der Urgeschichte zu erkunden. Um 8:15 fuhren wir Kinder der 2A+B mit einem Privatbus nach Asparn an der Zaya. Dort ist ein Urgeschichtemuseum in dem wir unseren Tag verbrachten.
Am frühen Vormittag kamen wir in Asparn an und stürmten sofort auf den naheliegenden Spielplatz. Nach ungefähr einer Stunde trafen wir unsere Museumsführerin und spazierten durch ein Tor in eine Art Steinzeitwelt. Als erstes wurde uns ein Hügelgrab gezeigt. Anschließend besuchten wir Jungsteinzeithäuser. In einem versuchten mehrere Kinder Feuer durch einen Zunderschwamm und Feuersteine zu entfachen. Leider gelang es keinem von ihnen...Anschließend ging es sofort zum Speerschießen. Das bereitete uns großen Spaß. Danach zeigte uns die Führerin ein steinzeitliches Telefon. Es bestand aus einer Schnur und einem Holzteil. Bei schnellem Schnurdrehen entstand ein alarmierender Ton. 
Nun teilten wir uns in zwei Gruppen auf: Die einen gingen zum Weben und die anderen machten sich auf den Weg um Mehl zu mahlen und Brot zu backen. Das war harte Arbeit!!! Aber das Brot schmeckte dann umso besser. Zum Schluss tobten wir uns am Spielplatz nochmals so richtig aus! Schnell war der Tag vergangen, denn nun war es Zeit, Abschied von dem Museum zu nehmen! Dieses Erlebnis wird uns noch lange in Erinnerung bleiben!

Isabella Gründler & Iris Urban, 2A

Die Klassenbibliothek der 2A

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Unsere Deutschprofessorin Frau Valent hatte eine brillante Idee. Sie eröffnete eine Klassenbibliothek und meinte: „Das wird sicher ein Spaß und ich habe für euch noch eine Überraschung.“ Damit sollte sie Recht behalten. Die Bibliothek in unserer Klasse ist nämlich ein voller Erfolg! Man kann Bücher von zu Hause mitnehmen und sie den anderen MitschülerInnen zur Verfügung stellen. Und das Beste ist, wenn wir fünf Bücher gelesen haben, bekommen wir einen Hausaufgabengutschein, der es uns ermöglicht, einmal keine Hausübung machen zu müssen. 
Nach der feierlichen Eröffnung stürzten sich alle sofort auf die Bücher. Da das Ganze aber fast zum Chaos ausartete, wurden wir nach der Reihe drangenommen. So holte sich jede und jeder ein Buch und danach sollte die Überraschung kommen. Es war wirklich toll, denn wir bekamen viele Süßigkeiten und leckeren Orangensaft. Zu den „Naschereien“ und dem Saft konnten wir dann gleich in unseren Büchen schmökern. Unsere Klassenbibliothek ist nach wie vor heiß begehrt, doch leider können wir Leseratten aus Zeitgründen nur alle zwei Wochen ein Buch ausleihen.

Susanna Salchner, 2A

Kennenlerntage Raabs an der Thaya

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„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben“. So wahr die Zeilen in dem Gedicht von Hermann Hesse auch sind, so aufregend und verunsichernd kann sich der Wechsel von der Volkschule in die erste Klasse der Unterstufe gestalten: Auf jeden Fall wird diese Zeit durch Veränderung bestimmt und diese sollte der 1A erleichtert werden, indem sie sich in einem geschützten Rahmen kennenlernen und die Basis für eine gute Klassengemeinschaft in den nächsten Jahren geschafft werden sollte.
Als Rahmen hierfür verbrachten die SchülerInnen der 1. Klasse im Zeitraum vom 19. bis 21. September 2011 drei verregnete und dennoch bunte Tage im JUFA-Haus in Raabs an der Thaya, um an dem Projekt Begrüßungswoche in Zusammenarbeit mit der Organisation Freiraum teilzunehmen. Mit Vollpension verpflegt und in bestens ausgestatteten Zimmern untergebracht, erlebten wir eine Reihe von Übungen und Spielen zum Thema Vertrauen, Kooperation, sowie Kennenlernen: Neben einer Rätselrallye im und um das Haus, gemeinsamer Erarbeitung der Wünsche für das Zusammenleben, Vertrauensspiele bei Waldspaziergängen und einer Talente-Show, blieb noch genügend Freizeit, um die Mehrzweckhalle, den Fußballplatz, den Boulderraum, sowie Billard und Wuzzler zu nützen und neu gewonne Freundschaften zu vertiefen.

Frau Mag. Birgit Lasser und Herr Mag. Robert Nehyba genossen durch die zwei Soziale-Kompetenz-BetreuerInnen von Freiraum – Robert und Ines - die Möglichkeit, die SchülerInnen von außen beobachten zu können und waren nicht nur von den zahlreichen vorgeführten Talenten (u.a. todesmutige Akrobaten, kühne Jongleure, pointierte Kabarettisten, professionelle (Yoga-) Tänzerinnen) angetan, sondern erlebten ebenso gruppendynamische Prozesse, sowie die Bildung und Festigung einer Klassengemeinschaft, in der – so wurde es beschlossen – der gegenseitige Respekt bzw. die Akzeptanz und die Hilfsbereitschaft gegenüber den anderen an erster Stelle stehen soll. 

Aber sehen Sie selbst: